english Version www.iicm.edu
 
Vorwort
"Das Paranetz" ist ein in sich abgeschlossener Roman. Obwohl ich hoffe, dass er an Spannung und Vielfalt das bietet, was Leser erwarten, ist er mehr als nur Unterhaltung. Er zeigt auf, wie gefährdet wir sind, wenn wir uns auf eine zu vernetzte, zu automatisierte Welt verlassen. Doch er offeriert auch, anders als der Orwell'sche Klassiker vom 'Großen Bruder', einen hellen Streifen von Optimismus mit konkreten Andeutungen, wie sich die Verwendung der Technologie ändern sollte.
In diesem Sinn hoffe ich, dass das Buch alle jungen Menschen lesen, die einmal die Zukunft der Welt mitbestimmen werden, aber auch die heutigen Entscheidungsträger und Interessierte, die positiv in die angedeutete Richtung wirken können.
Wenn nebenbei durch den Hinweis auf andere Bücher der Xperten-Reihe Neugier auf diese entsteht, dann ist das zwar nicht unbeabsichtigt, aber nicht das Hauptanliegen dieses Buches. Dazu ist das - unterhaltsam dargestellte Thema - einfach zu ernst.
Wenn die Entwicklung von Computern und die Globalisierung mit diesem Buch auch nur um eine Nuance beeinflusst wird, dann habe ich mein Ziel erreicht. Ich habe es auch erreicht, wenn Leser beim nächsten Zusammenbruch des Internets, des Stromnetzes oder des Verkehrs (und diese Zusammenbrüche kommen bestimmt) dieses Buch zur Hand nehmen und sich damit trösten, wie gut es ihnen doch vergleichsweise (hoffentlich) geht, und dann verstehen, dass wir die Ursache für solche Zusammenbrüche bekämpfen müssen und können.

 

Wie immer ging das Rohmanuskript an eine Reihe von Freunden mit der Bitte um Kommentare. Ich bin für die vielen Hinweise dankbar und entschuldige mich dafür, dass ich nicht alle aufgreifen konnte. besonders dankbar bin ich (in alphabetischer Reihenfloge) Lisa Maurer für wichtige "globale" Hinweise, Helmut Paurer für die Ermunterung, Thorsten Ries für seine zahlreichen Korrekturen und vor allem Günter Schreier für die Berichtigungen und Hinweise.
Über positive und negative Anmerkungen zum Buch - an hmaurer@iicm.edu - freue ich mich sehr: Nichts ist schlimmer als ignoriert zu werden.

 

Ihr
Hermann Maurer
Graz, April 2004